Heise 24.02.2026
09:00 Uhr

heise+ | Mehr Datenschutz: Sichere Microsoft-Hybrid-Cloud einrichten


Wer eine hybride Cloud mit MS-Diensten aufbaut, kann Microsofts Drang zum Datensammeln begrenzen, muss dafür aber an zahlreichen Einstellungsschrauben drehen.

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Microsoft hat früh erkannt, dass viele Unternehmen keine Cloud-only-Strategie fahren können oder wollen und nicht komplett auf ihre On-Premises-IT verzichten werden. Sei es aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen Compliance- und Governancerichtlinien. Daher bietet Microsoft bereits seit den Zehnerjahren Möglichkeiten an, die eine On-Premises-Infrastruktur mit der Cloud zu koppeln.

Dieser doppelten Ausrichtung (Cloud und On-Premises-Betrieb) ist Microsoft bis heute treu geblieben, auch wenn sich die Produkte und der Umfang der Cloud-Anbindung über die Jahre hinweg stark gewandelt haben. Anfangs hatten Kunden kaum Einfluss darauf, was in die Cloud synchronisiert wird. Heute ist eine individuelle Bereitstellung mit unkompliziert zu installierenden Agenten der Standard. Der Artikel zeigt, welche Einstellungen man bei Nutzung von Microsofts Cloud-Diensten kennen sollte, um die Datenübermittlung an den Anbieter zu kontrollieren und dabei unerwünschte Effekte zu vermeiden.

Bei den übermittelten Daten geht es nicht nur um Office-Dokumente von Word, PowerPoint und Excel, sondern auch um Telemetriedaten des M365-Tenants, die Microsoft auswertet und analysiert. Das Unternehmen ist verständlicherweise daran interessiert, möglichst viele Daten über die Nutzung seiner Dienste zu erhalten, um sie zu verbessern und Schwachstellen zu schließen. Aber die Kunden sollten ebenso verständlicherweise die Frage stellen, zu welchem Preis das passieren soll. Auch Telemetriedaten lassen sich analysieren, sodass individuelle Muster und Verhaltensweisen erkennbar werden.